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Am 13. Juli hatten Nadine und ich am Engadiner Radmarathon über 211 km teilgenommen, den wir beide leider weit abgeschlagen auf den hinteren Rängen beendeten.

Schön früh ereilte Nadine das Pech, als ihr bei der Abfahrt vom Forcla di Livigno auf einem abgefrästen Abschnitt der Schlauch am Hinterrad platzte. Zum Glück stürzte sie nicht. Aber der Schaden war so groß, dass sie nicht mehr weiterfahren konnte. Dank einer Mitnahmemöglichkeit durch ein Fahrzeug des Veranstalters, das ich organisiert hatte, konnte Nadine am nächsten Verpflegungsposten einen neuen Reifen bekommen und somit die Fahrt doch noch fortsetzen. Doch hatte das uns fast eine Stunde Zeit gekostet, womit das Rennen sozusagen gelaufen war.

Trotzdem starteten wir eine Aufholjagd. Aber mitten im Anstieg zum Flüelapass war dann bei mir die Luft raus. Total erschöpft nach bereits 115km musste ich der schlechten Vorbereitung der Woche zuvor aufgrund des Dauerregens und auch der hohen beruflichen Belastung Tribut zollen. Dabei lagen 100km und der schwere Albulapass noch vor uns.

Ich kämpfte mich von einer Verpflegungsstelle zur nächsten. Während Nadine am Albula nicht mehr zu halten war und davonzog, musste ich zwischendrin vom Rad absteigen. Nichts ging mehr. Die Beine schmerzten unerträglich bei jedem Tritt. Selbst den leichtesten Gang bekam ich nicht mehr rum. Mit einem kurzen Powerschlaf am Straßenrand konnte ich mich soweit regenerieren, dass ich den Pass schließlich ohne weiteren Stopp erreichte. 

Mit mehr als 30 Minuten Rückstand auf Nadine kam ich zusammen mit Marcel, einem Vereinskollegen vom Radsport Rhein-Neckar, ins Ziel.

Unsere Ergebnisse (siehe Datasport):
Nadine: 11. (9. AK L-Dam1) 9:08.52,8 h
Frank: 373. (130. AK L-Master) 9:41.58,5 h