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Anscheindend habe ich bisher viel Glueck gehabt.
Mein Rad ist mit einem Tag Verspaetung sicher angekommen. Leider ist das grose Kettenblatt etwas beschaedigt. Ein Zahn ist ganz abgebrochen, weitere an den Spitzen. Gluecklicherweise kann ich trotzdem problemlos damit fahren.
Den Dienstag verbrachte ich mit den notwendigen Besorgungen. Das Buero von Turbus habe ich auf anhieb nicht gefunden. Daraufhin bin ich zum Plaza de Armas gegangen und habe mich in den Einkaufsgetuemmel gestuerzt. Die Fussgaengerzone war voller Menschen und ueberall wurden Waren verschiedenster Art, meist Ramsch und Fruechte, verkauft. Auf dem Plaza de Armas steht ein ca. 20m hoher Weihnachtsbaum, auf der Tribuene konnten Kinder ihre Wuensche einem Weihnachtsmann mitteilen, und Kuenstler boten ihre Bilder und Handwerke an. Im Touristenbuero half man mir freundlicherweise weiter, und ich fand zum Glueck recht schnell in der Metrostation das Buero von Turbus, wo ich mir dann das Busticket nach Temuco kaufte.
Bestaerkt durch die positiven Erfahrungen anderer Backbacker und Reisenden, die ich in meinem Quartier kennen gelernt habe, entlegte ich meine Unsicherheit und fuehlte mich immer sicherer in Santigo. Nun wurde ich mutiger und fuhr mit der Metro, denn ich wollte noch Brennstoff fuer meinen Campingkocher in einem Outdoor-Landen kaufen. Mit Glueck fand ich zufaellig einen Outdoor-Laden und ein Verkaefer sprach auch noch etwas deutsch. Er konnte mir gluecklicherweise weiterhelfen, wo ich Benzin kaufen konnte. Unterwegs fand ich bei einem weiteren Outdoor-Laden zum Glueck noch eine Trinkflasche mit Staubkappe. Diese war schnell gekauft. Zurueck ging´s wieder mit der Metro. In der Rushhour ein Abenteuer! Die Metro faehrt im 2 Minutentakt, und selbst in der Endstation waren die die vielen Wagen komplett voll. Schon nach 2 Stationen konnte keiner mehr rein.
Alle Besorgungen waren an diesem Tag erledigt. Jetzt konnte es also nach Temuco losgehen.

Man kann sich gar nicht vorstellen, wieviele Busse in Santiago unterwegs sind. Unglaublich. Auf der Fahrt zum Busbahnhof hatte ich zum Glueck keine Probleme. Den Busbahnhof fand ich schnell. Ich hatte Semi-Cama, einen etwas teurer Sitzplatz gebucht. Und so waren zum Glueck kaum Passagiere im Bus. Mein Fahrrad konnte gluecklicherweise problemlos mitgenommen werden. Die Fahrt war sehr angenehm und ich habe unterwegs sehr viel geschlafen.

Leider bekam ich waehrend der Fahrt Durchfall und seitdem geht es mir nicht so gut.
In Temuco fand ich recht schnell ein gute und freundliche Pension. Mit Glueck und Geschick konnte ich trotz meiner wenigen Sprachkenntnisse mich gut verstaendigen. Mein Durchfall wurde staerker und ich verbrachte den Rest des Tages auf dem Zimmer und schlief nur noch. Da machte mein Wasserfilter zum Glueck sich schon bezahlt und ich versuchte zumindest etwas zu trinken, um den grossen Wasserverlust zu mindern.
Heute geht es mir etwas besser, und ich entschied mich, einen Tag laenger in Temuco zu bleiben, um mich zu erholen. Ich bekam zum Frueckstueck einen speziellen Tee gegen meine Magenprobleme. Am Mittag schaute ich mir die Stadt an. Der unglaublich starke Verkehr besteht hauptsaechlich aus Taxis und Kleinbussen. Beeindruckend waren die Einkaufshalle im Zentrum, der Markt am Bahnhof und der Platz vor der Kathedrale.
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An jeder Ecke der Stadt boten Menschen ihre Waren zum Verkauf an, ob Obst, Gemuese, Schmuck, Bekleidung, alles was sich verkaufen liess. Vorallem der Markt ist unglaublich. Ein Troedelmarkt ist im Vergleich nichts dagegen. Image Image

Zum Glueck wurde ich weder beklaut noch kam ich eine gefaehrliche Situation. Ich fuehle mich sicher. Man kann sagen, hier es ist nicht weniger unsicher wie in mancher Grossstadt in Deutschland oder Europa. Ich hoffe, meine Magen- und Darmprobleme sind Morgen vorbei, und meine Radtour kann endlich beginnen.