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Fr., 21.12.:
Den Durchfall habe ich so langsam in den Griff bekommen, aber mich plagt es immer noch mit dessen Auswirkungen. Zum Einen bin ich etwas kraftlos, da ich kaum hab etwas festes Essen koennen. Zum Anderen hat der grosse Flussigkeitsverlust dazu gefuehrt, dass aufgrund der Hitze ich immer wieder im Schatten zum Abkuehlen eine Pause einlegen musste. Ich schwitze kaum, und so fange ich nach ein einiger Zeit regelrecht zum "Kochen" an.
Am Mittag bin ich von Temuco losgefahren, nachdem ich am Morgen nochmals heftigen Durchfall hatte, ich mich jedoch nicht so geschwaecht fuehlte. Ich fuhr recht gemuehtlich los und vor Lautaro lerte ich die beruechtigten chilenischen "Ripios", die Schotterstrasse kennen.
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In Lautaro machte ich im Park eine Siesta und am Nachmittag ging es weiter nach Curacautin auf Aspahlt, immer leicht stetig bergauf. Immer wieder machte ich im Schatten eine kleine Pause, um mich abzukuehlen. Den Vulan Llaima immer naeher erreichte ich am Abend Curacautin und fand einige Kilometer nach dem Ort auch einen Campingplatz.

Sa., 22.12.:
Ich habe sehr viel und lange geschlafen und wurde durch den Laerm der vielen Einheimischen geweckt, die am Campingplatz ihr Picknick aufbauten. Ich glaube, der hable Ort war dort. Kinder spielten, die Frauen bereiteten das Essen vor und die Maenner diskutierten. 2 Jungen kamen auf mich zu, Philippe, ca. 8 Jahre alt und Peter, ca. 14 Jahre alt. Sie waren natuerlich sehr interessiert. Ich versuchte mich so gut wie moeglich micht mit ihnen zu verstaendigen. Die Chilenen sind sehr freundlich und man kommt immer wieder ins Gespraech.
Ich hoffe, ich lerne mehr spanisch als nur die Standardsaetze: "Soy de Alemania. Quisera ir a Puerto Mont ... Me gusta. "
Philippe zeigte mir, wo ich fuer die Nacht auf dem Campingplatz bezahlen konnte und bedankte mich dafuer mit 1000 Pesos.
Es war schon Mittag, es war heiss und es ging auch ziemlich bergauf. Nach kurzer Zeit wurde aus dem aspahltierten Weg nur noch eine Schotterstrasse. Ich versuchte in der Fahrspurt der Austos zu bleiben, manchmal war es so steil bergauf, dass ich nur noch schieben konnte. Der Vulan Llaima kam immer naeher und ploetzlich stand ich vor einem Lavafeld. Der Vulkan ist immer noch sehr aktiv und eine Aschwolke stieg empor.
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Immer hoeher, immer weiter ging es. Das Tagespensum von 100km am Tag, was ich so vor hatte, konnte ich ueberm Haufen werfen. Egal, es ist Urlaub. Die Gegend war sehr beeindruckend, den Vulkan immer im Blickfeld, die einzigartigen Araukatienwaelder. Am Abend erreichte ich im Nationalpark Conguillo den gleichnamigen See, an dem ein Campingplatz ist. Ich wollte mir Nudeln kochen, aber irgendwie funktionierte der Kocher nicht. Gefrustet ging ich mit einem Energieriegel schlafen. Die Nacht war kalt, schliesslich war auf ca. 2000m Hoehe.