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Gestern bin ich gut in Casablanca angekommen. Leider mein Rad nicht. Ich hoffe heute das kleine Problem zu beheben.

Es gab keine Probleme beim Check-in in Frankfurt. Die Kontrolle in Madrid dagegen war strenger. Ich musste meine kleine Tasche, die ich als Handgepaeck mitführte, leeren. Meine Xenofit-Beutel wurden strengstens kontrolliert. Die Marmelade musste ich leider entsorgen und durfte sie nicht mit On-Board nehmen. "Créma", erklärte die Beamtin, "not allowed", also nicht erlaubt.

Am Flughafen in Casablanca lernte ich gleich das Business der Marokkaner kennen. Als ich mein Gepäck vom Wagen nehmen wollte, um über die Treppe zum Bahnhof zu gehen, kam sofort ein Bediensteter, führte mich zum Aufzug und anschliessend zum Schalter für den Ticketverkauf. Nachdem ich das Ticket gekauft habe, brachte er mein Gepäck noch bis zum Gleis. Als Dank erwartete er natürlich ein Trinkgeld. Ich gab ihm 10 Dirham. Wahrscheinlich zuviel, egal.

Am Bahnsteig lernte ich Ji Joy kennen, eine Amerikanerin, die einen Kurztrip in Marokko macht. Aber im Wesentlichen am Lauf-Marathon am kommenden Sonntag hier in Casablanca teilnimmt (Ergebnisse). Während der Zugfahrt haben wir uns nett unterhalten. In Ain Sebaa musste ich den Zug wechseln. Mit etwas Verspätung kam ich am Bahnhof Casa Port an. Dort baute ich zuerst mein Rad zusammen.

Dabei bemerkte ich, dass das Ausfallende ziemlich verbogen ist. Der Lack war gerissen. Ich hoffe, dass auch kein Riss im Ausfallende selbst da ist. Ich ging aus dem Bahnhof heraus und konnte dann die ersten Eindrücke der Stadt auf mich wirken lassen.

Das Hotel hatte ich schnell gefunden. Der Inhaber war sehr nett, das Zimmer sauber und in Ordnung.
Zuerst suchte ich eine Tankstelle, um die Reifen vollständig aufzupumpen. Danach kaufte ich in der Medina in einem kleinen Supermarkt das Nötigste ein.

Am Abend ging ich kurz durch die Medina. Was war da los, viele viele kleine Läden, viele Menschen. Echt toll. Dann ging ich noch in ein Restaurant und bestellte ein Menü: Salat als Vorspeise, gebratenen Fisch als Hauptgericht und ein Fruchtsalat mit einer Kugel Zitroneneis als Nachspeise. Gleichzeitig konnte ich das Championspiel zwischen Real Madrid und AC Mailand verfolgen. Das alles fuer 12,- EUR plus 10% Trinkgeld. Beim Stand von 1:0 für Real verliess ich das Restaurant.

Heute geht es also los. Die große Fahrradtasche kann ich im Hotel lassen, kein Problem. Gleich geht es als Erstes in die Werkstatt. Hoffentlich geht alles gut.