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Mit dem Rad in 1001 Nacht: Marokko
Über den hohen Atlas und am Rand der Sahara

In Azilal bin ich zuerst zur Apotheke, um mir Loperamid gegen meinen Durchfall zu holen. Ich frühstückte eine Kleinigkeit auf einer Parkbank am Ende der Stadt. Ich fühlte mich immer noch ziemlich schwach. Am Morgen war es noch ziemlich kühl, ich befand mich ja auf ca. 1400m Höhe im Mittleren Atlas.
Es ging zuerst ziemlich lange bergauf. Kinder versuchten mir etwas abzuluchsen und bettelten. Es war nur wenig Verkehr. Kurz vor der Passhöhe begegnete mir ein anderer Radtourist, Benjamin aus Frankreich.

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Ich verabschiedete mich bei Lahcen und füllte zuerst an einer nahegelegenen Quelle meine Flaschen und meinen Wassersack auf. Dann ging es erst einmal weiter bergauf. Es folgte eine steile Abfahrt, und die Asphaltstraße endete in Tilougguite. Im kleinen Ort verpflegte ich mich noch kurz, die letzte Möglichkeit für die nächste Zeit. Es begann eine schwierige Schotterpiste. Zunächst im Ort steil bergab bis zum Fluss, dann wieder steil bergauf. Es war sehr warm, der Schweiß lief mir überall runter. Wieder eine steile Abfahrt. Ich musste sehr aufpassen und fuhr vorsichtig herunter. Ich kam nur langsam voran und erreichte dann den großen Felsen La Cathédrale (Rochers).

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Nach einem guten Frühstück packte ich in Ruhe meine Sachen. Mühselig erklimmte ich den Hang hoch zur Straße und fuhr los. Beeindruckend, wie die Menschen terassenförmig das bißchen Boden fruchtbar machen und etwas Ackerbau betreiben.

Zur Zeit ist Maisernte, und auf den Dächern der Häuser wird der Mais getrocknet.

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Am nächsten Morgen sah ich erst, wie tief die Schlucht ist, an der ich im Dunkeln entlang gefahren war. Das Wetter schien besser zu sein, die Sonne schien und erwärmte die Luft. Der Wind war schwach. Während ich alles zusammenpackte, kam eine Gruppe Kinder die Straße herauf.

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Heute wollte ich nach den anstrengenden Tagen einen Erholungstag einlegen, bevor es wieder ins Atlas-Gebirge geht. So ließ ich es gemütlich angehen. Nach dem Materialcheck fuhr ich wieder zurück zur Hauptstraße.

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Noch vor Tagesanbruch stand ich auf. Es war noch ziemlich windig, und ich packte alles schnell zusammen, um keinen der Einheimischen zu begenen, bevor ich irgendwie in ein Cafe verschleppt werde. Kurz nach Sonnenaufgang brach ich auf. Mir war etwas übel. Die Tajine hätte ich wirklich nicht essen sollen.

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Das Wetter ist spitze. Keine Wolken am Himmel, kaum Wind und in der Sonne war es warm.

2 km bis zum Gipfel, dannach endlich bergab. Ein Traumbild, diese Berglandschaft.

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Schon früh verlies ich den Campingplatz und fuhr in die Stadt, um mich noch mit den nötigsten Lebensmitteln einzudecken. Im Ortteil auf der anderen Flussseite traf ich einen polnischen Radreisenden.

Piotr, der über Tanger nach Marokko eingereist ist und durch den Nordteil gefahren ist. Er war von meinem Rad sehr beeindruckt und machte eine kurze Probefahrt. Ansonsten waren wir gleich ausgestattet. Er traf unterwegs auch andere Radreisende beispielsweise aus Belgien, Spanien, USA und Schweden. Marokko scheint ein beliebtes Reiseziel zu sein. Ich zeigte auf meiner Michelin Karte, wo ich bisher gefahren bin. Er war schon in vielen anderen Ländern geradelt: Ukraine, Russland, sogar Deutschland, Frankreich, Schweiz. Mit abschließenden gegenseitegen Fotos verabschiedeten wir uns.

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