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Von der Nordküste auf der Halbinsel Tjörnes bis nach Akureyri am Fjord Eyjafjörður ...

 Distanz:129,11 km 
 Durchschnitt:18,12 km/h 
 Fahrzeit:7:10:04 h 
 Wetter:bedeckt bis bewölkt, trocken, kalt (max. 8°C), stürmisch, z.T. starken Gegenwind, z.T. Rückenwind
 Profil:Asphalt, wellig - flach 

Von der Nordküste auf der Halbinsel Tjörnes bis nach Akureyri am Fjord Eyjafjörður ging es weiter. Die Nacht war unruhig. Es stürmte und regnete die ganze Zeit. In der Nacht bin ich kurz aufgestanden, um mein Zelt zusätzlich zu sichern. Ich fuhr erst gegen Mittag los, nachdem der Regen nachgelassen hatte. Die Straße führte an der Küste entlang und man hatte gute Aussichten auf die Steilklippen und die Buchten Oxarfjörður und Skjálfundi. Die See war unruhig. Möwen, Schwalben und der auffällige Regenbrachvogel begleiteten mich. Der Regenbrachvogel hatte es besonders auf mich abgesehen. Er beobachte mich und flog klappernd mit seinem typisch langem Schnabel neben und über mir her. Manchmal wurde ich mit Kot angegriffen, konnte aber sicher ausweichen. Es war kalt, ich hatte meine ganzen Winterklamotten an inklusive Mütze, Überziehschuhe, lange Handschuhe und die Winterjacke. Jetzt brauchte ich sie. Es ware schätzungsweise nur noch 8°C. Der Wind blies stark von der See, und es tröpfelte etwas. Schon bald erreichte ich Húsavik, wo ich meinen Proviant auffüllen konnte. Der Ort ist Ausgangspunkt für Walbeobachtungen. An diesen nahm ich allerdings nicht teil. Ich radelte weiter und mit Rückenwind kam ich schnell voran. Die Sonne kam mittlerweile heraus, und ich fuhr durch ein saftig grünes Tal mit voller Wiesen und Weiden. Ich erreichte wieder die Ringstraße und bog nach Westen ab. Die restlichen 40km des Tages musste ich voll gegen den Wind kämpfen. Zudem musste ich noch über einen Berg, ehe ich am Abend am Fjord Eyjafjörður ankam. Die untergehende Sonne veranstaltete ein schönes Naturschauspiel. Ich beeilte mich, Akureyri zu erreichen. Kurz vor Schließungszeit um Mitternacht fuhr ich den Campingplatz oberhalb der Stadt an. Noch schnell geduscht, denn für 50 Kronen hatte man 4 Minuten warmes Wasser. Der Automat nahm auch nur 50 Kronen Stücke an. Der Campingplatz war groß und gut besucht. Viele Touristen hatten ihr Quartier dort aufgeschlagen. Der Tag endete mit einem feuerroten Himmel.