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Zum größten Wasserfall Europas, dem Détifoss ...

 Distanz:87,91 km 
 Durchschnitt:16,58 km/h 
 Fahrzeit:5:20:11 h 
 Wetter:bedeckt, Schauer, kühl, windig 
 Profil:Anfangs Schotterpiste, teilweise starke Wellblechpiste, später Asphalt, wellig 

Zum größten Wasserfall Europas, dem Détifoss ging es an diesem Tag. Bis dorthin, ca. 30km, musste ich über übelste Wellblechpiste fahren. Ich weis nicht, wie viele Höhenmeter es waren. Jedenfalls wurde ich ganz schön durchgerüttelt. Eine Gruppe französischer oder belgischen Touristen kamen gleichzeitig mit mir an und wir kamen gleich ins Gespräch. Der Wasserfall war unheimlich beeindruckend. Man konnte bis zur Abbruchkante am Ufer des Flusses gehen. Grau getrübte Wassermassen stürzten tosend herunter. Eine riesige Gischt erzeugte am Rand der sich bildenden Schlucht weitere kleinere Wasserfälle. Nur 3 km von Détifoss entfernt hatte man eine tolle Übersicht über den Canyon Jökulsárgljúfur und dem Wasserfall Hafragilsfoss. Ich fuhr weiter und verließ die Schotterpiste. Ich bog in Richtung Küste ab. Das Wetter wurde schlechter und es fing leicht zu regnen an. Windig und kalt wurde es. Laut dem Reisehandbuch hätte man bei Garður in einer ehemaligen Schule übernachten können. Ich fand nur ein leer stehendes Haus. Es lud nicht gerade zum Übernachten ein. Ich wärmte mich dort kurz auf und wartete den Schauer ab. Es wurde spät, so entschloss ich mich weiterzufahren und nach einer geeigneten Stelle zu suchen, wo ich mein Zelt aufbauen könnte. Auf einem Parkplatz an der Küste sah ich Van mit Heidelberger Autokennzeichen. Ich hielt an und begrüßte die Urlauber. Tatsächlich, ein älteres Paar aus Heidelberg, die mit ihrem Sprinter auf Island unterwegs waren. Wir unterhielten uns lange. Gegen Mitternacht baute ich schnell mein Zelt auf dem Schotter zwischen den Holzbänken, geschützt hinter einer Steinwand, auf.