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Gewöhnlich nimmt man ja ein Verkehrsmittel, um an den Ort des Trainingslagers zu gelanden.
Nicht so bei uns. Wir fuhren die Strecke von Leimen nach Partenen im Silvretta-Tal mit dem Rad !!!, allerdings in 2 Etappen. Denn einige Jugendliche waren noch U15 und so lange Etappen wären für die ein wenig zu viel gewesen.
Das Gepäck haben wir in einen Transporter verstaut, der uns auf der Strecke begleitete. Ein Erwachsener musste also bei einem Teilstück "pausieren".
Am ersten Tag hat Rolf, unser Jugendleiter, eine wenige profilierte, aber landschaftlich sehr schöne Strecke ausgesucht, um vom Startort in Leimen zum Bodensee zu fahren. Es waren weit über 200km. Aber die Jungs waren so motiviert, dass fast alle die komplette Strecke geradelt sind. Die Schülerfahrer mussten wir zwangsweise in unser Begleitwagen verbannen, damit sie sich nicht übernehmen. Sie blieben aber nur kurz im Auto.
In der Jugendherberge in Singen haben wir übernachten und von dort ging es am nächsten Tag weiter bis zu unserem Trainingslagerquartier in Partenen.
Wir hatten ein super Quartier, von dort wir unsere Tagestouren im Silvretta-Tal unternahmen. Am übernächsten Tag wollten wir unsere ersten längere Anstiege fahren. Für viele war es Neuland, längere Anstiege über mehr als 15km hochzufahren und ebenso so lange Abfahren runter zu "rasen".
Trotz meiner mahnenden Worte stürzte ein Fahrer so schwer, dass er sich stark an der Hand verletzte und das Trainingslager beenden musste. Er trat am nächsten Tag auch gleich seine Heimreise an. Das Rad war auch schwer beschädigt.
An unserem Erholungstag wurden wir mit Autos zum Silvretta-Pass hochgebracht. Von dort startete eine kleine Wandertour ins Hochgebirge. Die Berge waren sehr beeindruckend. Auf einer Berghütte haben wir dann auch übernachtet. Unweit der Hütte war noch ein Gletscher, an denen wir ran gingen. Unglaublich, wie mächtig der Berg vor uns war. Am nächsten Tag ging es wieder bergab, und am Nachmittag wurde wieder mir dem Rad trainiert.
Im Großen und Ganzen war das Wetter ganz gut. Nach vielen bergreichen Trainingskilometern fuhren die Jugendlichen um Rolf, selbstverständlich so wie die Hinfahrt, mit dem Rad zurück, während ich mein Rennrad getauscht habe und mich nun mit Gepäck auf meine Radtour nach Kärnten begab. Mehr dazu im 2. Teil .....