• Slider1

    Island

  • Slider2

    Kasachstan

  • Slider3

    Namibia

Als erstes ging es über den schon bekannten, mit seinen unzähligen Serpentinen bestückten Silvretta-Pass. Die Abfahrt führte durch den berühmten Wintersport-Ort Ischgl. Im Tal in Imst übernachtete ich in einer Pension.

Der 2. Tag war gleich schon der längste und härteste Tag. Von Imst fuhr ich ins Ötztal nach Sölden über den Timmelsjoch (2506 m). Anschließend gleich weiter noch über den Jaufenpass (2052 m). Nach 200km kam ich in Brunneck an. Dort hatte ich Probleme, ein geeignetes Quartier zu finden. Aber irgendwo findet man doch 'ne Bleibe. Glück gehabt.

Auch der nächste Tag war bergig. von Brunneck ging es hoch weiter im Pustatal. Ich nahm aber den Nebenweg über den Staller Sattel (2052 m), um von Südtirol in Italien nach Österreich einzureisen. Weiter nach Lienz fuhr ich dann die Großglockner Hochalpenstrasse hoch. Am NAchmittag wurde leider das Wetter immer schlechter und es fing an zu regnen. Am Gloßglocknerpass auf der anderen Seite des Tunnels stand ich in den Wolken. Die Edelweissspitze, so heißt der Gipfel des Berges, war überhaupt nicht mehr zu sehen. Geschweige, dass ich hab überhaupt was sehen können. Denn die Wolken waren so dicht, ich sah kaum einige Meter. Im Regen und Nebel fuhr ich sehr vorsichtig bergab, orientiere mich nur an der Mittellinie, die ich gerade noch sehen konnte. Nach 180km schlief ich in einem Hotel in Bruck am Großglockner.

Leider war das Wetter immer noch sehr schlecht, kalt und regnerisch. Ich merkte, dass ich meine geplanten, langen Etappen nicht schaffen würde. So entschloss ich mich, den Zug zu nehmen um wieder auf die andere Bergseite zu kommen. Zunächst fuhr ich in nächste Tal bis nach Bad Gastein. Dort stieg ich in den Zug bis nach Mallnitz. Am Nachmittag wurde es nicht besser, nass und sehr kühl und windig. In Spittal nahm ich wiederum den Zug bis nach Völkermarkt. Ich fuhr dann zu meiner Tante, wo auch meine Oma lebte.

Am nächsten Tag besuchte ich meinem Patenonkel in Diex. Dort waren 9km Anstieg zu bewältigen. Am Nachmittag ging es zurück zu meiner Oma und Tante.

Am letzten Tag in Kärnten führ ich lediglich mit dem Rad zum Bahnhof in Völkermarkt. Viel Zeit hatte ich ja nicht, da eine lange Zugfahrt mir bevor stand. Am Abend erreichte ich Heidelberg und ich fuhr mit dem Rad nach Hause.

Statistik:
 WetterkmøFahrzeit
1. Etappetrocken, wolkig, mild, windig

86,88

22,093:55:54
2. Etappetrocken, sonnig, mild-kühl, etwas windig

201,14

20,899:37:33
3. EtappeSchauer, bedeckt, kühl, etwas windig

183,44

19,799:15:57
4. Etappemeist Regen, bedeckt, kühl, z.T. windig

133,09

23,775:35:55
5. Etappetrocken, bedeckt, kühl, z.T. windig

62,98

23,842:38:28
6. Etappetrocken, bedeckt, kühl

18,31

19,490:56:22