Ankunft

In Yantian überquerte ich den Grenzübergang "Sha Tau Ko", die beste und scheinbar einzige Möglichkeit mit dem Fahrrad übers Festland nach Hong Kong zu kommen. Dort war wenig los, und die Kontrollen waren vergleichsweise lasch. Allerdings musste ich zwangsweise den "Couch Bus" nehmen, da die Straße in der Sicherheitszone sonst gesperrt ist. Eine Zollbeamtin war so freundlich, mir kostenlos die Fahrt über die Grenze zu organisieren, da ich keine Hong Kong - Dollar für das Ticket hatte. Der Busfahrer lies mich an der nächsten Haltestelle nach der Polizeikontrolle raus.
Hong Kong war bis vor 14 Jahren britische Kronkolonie. Dementsprechend herrscht dort Linksverkehr. Aufgrund meiner Erfahrung aus der Namibia-Reise hatte ich damit keine Probleme.

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Flucht aus der City

Von den ersten Eindrücken waren meine Begeisterung und Erwartungen an die City in Ernüchterung und Enttäuschung verwandelt. Hong Kong war für mich nun gestorben. An diversen Sightseeingtouren, die ich eigentlich vor hatte, hatte ich keine Lust mehr.
Stattdessen wollte ich nur raus, war aber wegen den ausstehenden Visa gezwungen, noch einige Tage in Hong Kong zu bleiben. Eine Alternative zu den überteuerten Hotels und Guesthouses sind die Jugendherbergen, die jedoch einsam weit außerhalb des Stadtkerns liegen.

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Die Tage auf Lantau Island

Da ich ohnehin wegen der Visumangelegenheiten in die Stadt musste, verlegte ich mein Quartier von Sai Kung auf die Insel Lantau und verbrachte dort die Zeit, bis ich das nächste Visum abholen konnte.

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Abfahrt

Das Rad war mit neuen Kettenblättern, Schwalbe Marathon Reifen und SRAM-Kette wieder fit. Zum letzten Mal erklomm ich den 10% Anstieg über Nam Shui nach Mui Wu zur Anlegestelle. Mit der Fähre setzte ich zurück nach Hong Kong Island über, wo ich das Vietnam-Visum abholte.
Unverzüglich ebenfalls mit der Fähre ging es weiter nach KowLoon. Ich deckte mich reichlich mit Lebensmittel ein. Wer weiß, wann ich wieder gute, leckere Sachen bekommen kann. Das kalkulierte Restgeld investierte ich in eine Portion Spaghetti Bolognese, bevor ich am Hafenterminal für das Schiff nach Shunde (China) einchecken wollte.

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Sprache
dezh-CNnlenfritrues