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Von Igoumenitsa begann nun unsere hellenische Bergtour. Am Morgen suchten wir zuerst eine Bäckerei für ein reichhaltiges Frühstück auf. Dort probierten wir verschiedene Gebäckstücke. Süss oder salzig, das war die Frage. Köstlich waren die mit Spinat und Schafskäse gefüllten Blätterteigtaschen. Gestärkt verließen wir den Küstenort, den längst China für sich gewonnen hat. Es gibt schon sogar einen eigenen China-Markt.

Es war sehr warm, das Thermometer kletterte über 30°C. Im ersten langen Anstieg rann der Schweiß in Strömen. Aber die Anstrengung wurde belohnt mit tollen Aussichten über die Landschaft. Zu unserem Erstaunen war kaum Verkehr auf der Hauptstraße, die sich rauf und runter über die Hügel schlängelte. Am frühen Nachmittag kehrten wir in einem kleinen Dorf in eine Taverne ein. "Wir sprechen deutsch" stand auf einem Banner über dem Eingang. Eine Menükarte gab es nicht, stattdessen führte uns die Wirtin in die Küche und ließ uns einen Blick in ihre Kochtöpfe werfen: Hackbällchen, Bratkartoffeln, dicke Bohnen und Okra. Das sah alles nicht nur überaus appetitlich aus, sondern schmeckte auch köstlich, sowie dazu ein erfrischender griechischer Salat.
Gestärkt setzten wir unsere Reise fort und bestaunten die weitläufige Berglandschaft mit weißen Gipfeln am Horizont. Am Ende des Tages schlugen wir unser Zelt auf ein abgemähtes Feld abseits der Straße auf. Wir waren uns etwas unsicher, ob uns wohl niemand sieht.

Früh wurden wir vom Knattern der Traktoren geweckt, die irgendwo in der Nachbarschaft auf die Felder ausschwärmten. Wir packten alles zusammen und zogen los. Unterwegs überquerte eine riesige Schildkröte die Straße. Leider hatte nicht jede so viel Glück und wurde überfahren wie aus manchen Spuren erkennbar.

Vorbei am Kloster Velás ging es danach hoch zu den abgelegenen Zagória Bergdörfern, deren ungewöhnliche Bauweise aus Schiefersteinen der Umgebung typisch für diese Region ist. Einzigartig ist auch die Landschaft, in der die Vikos-Schlucht besonders hervorsticht. Sie ist lt. Guinness-Buch der Rekorde mit knapp 1.000 Metern die tiefste Schlucht der Welt.
Hier einige Eindrücke: