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Wir hatten 2 Tage Zeit, rechtzeitig zur Fähre in Pátra zu sein. Mit mehreren Kilo Orangen im Gepäck ein schweres Stück Arbeit.

Bevor wir Olympia verließen, kauften wir noch allerbestes Olivenöl, das offenbar nur für den Export oder zum Verkauf in den Touristenzentren produziert wird. In den üblichen Supermärkten war lediglich billiges, einfaches Olivenöl zu bekommen.

Obwohl die Sonne von einem strahlend blauen Himmel schien, wurde es ungewöhnlich kühl. Wir verglichen ständig die Temperatur auf unseren Tachos, bei wem es tiefer anzeigte. Meist hatte ich um einige Zehntel die Nase vorn. Bei mittlerweile 11 Grad strampelten wir bergauf uns wieder warm.
Während wir am Straßenrand eine saftige Orange aßen, zog ganz brav eine Schaf- und Ziegenherde an uns vorbei, die sich überraschenderweise nicht einmal von unseren Orangen hat ablenken lassen.
Wie jeden Abend hieß es, Wasser bunkern und einen geschützten Zeltplatz suchen, den wir erst im zweiten Anlauf fanden.
Der letzte Tag in Griechenland war angebrochen. Nur noch 50km bis Pátra. Am Stadtrand schlenderten wir über einen großen Obst- und Gemüsemarkt und deckten uns reichlich ein. Der eine oder andere staunte nicht schlecht. Zu unserer Überraschung bekamen wir von einem Händler sogar eine handvoll Kirschen geschenkt.

Im Zentrum war die Hölle los. Extrem viel Verkehr, aber auch sehr viele Menschen. In den Cafés gab es wenig freie Plätze. Überall dröhnte laut Musik, sodass wir uns kaum unterhalten konnten. Wir nahmen nur kurz ein Sandwich, dann mussten wir auch schon zur Fähre. Auf dem Weg dorthin verfolgten uns ein paar Radler. In der Wartehalle lernten wir sie kennen. Charlie Bowker, Peter Shannon sowie Ruairi Keeley aus England unternahmen eine Charity-Tour von Athen nach London, um Geld für ein Krankenhaus zu sammeln, das einen Kollegen von ihnen nach einem Unfall das Leben gerettet hatte. Mehr von ihrer Aktion kann nachgelesen werden unter: http://www.athens2london.org.uk