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Am Fluss entlang erreichten wir nach dessen Durchquerung ein kleines Dorf, von wo es wieder eine ordentliche Naturstrasse gab, allerdings mit viel Wellblech. Da wurden wir ganz schön durchgerüttelt. In Zhanatalap konnten wir im einzigen Dorfladen uns mit Keksen und anderen Leckereien eindecken. Im Schatten der wenigen Bäume stärkten wir uns erst ein mal. Die frei spazierenden Kühe frassen nicht nur das staubige Unkraut am Strassenrand, sondern fanden auch Gefallen an unseren Apfelresten.

Endlich wieder auf Asphalt rollten wir durch die monotone Halbwüste. Unterhaltung bat uns ein Vogeschwarm, der immer wieder vor uns herflog. Leider endete die gute Hauptstrasse abrupt. Über Apshaltresten, durch tiefe Schlaglöcher und Wellblech fuhren nicht nur wir keuz und quer auf der Suche nach der idealen Spur. Die alten Ladas konnten dabei ihre Robustheit beweisen. Grosse Freude bereitete uns nach 10km eine ganz neu asphaltierte Strasse, die sich wie eine schwarze Schlange durch die weite Landschaft schlängelte.

Lustig anzuschauen waren die kasachischen Erdhörnchen (Gelbziesel), die rechts und links der Strasse aus ihren Löchern guckten. Von der Abzweigung ging es 10km über eine staubige Erdpiste bis zum Eingang vom Scharyn-Canyon Nationalpark. Inzwischen war die Sonne am Horizont verschwunden. Im Dunkeln fuhren wir die Piste in den Canyon bis zum Eco-Park-Village vorsichtig hinunter. Dort bezogen wir ein einfaches Bungalow (Preis: 7'000 Tenge pro Person). Der Eco-Park machte insgesamt einen guten Eindruck, auch wenn es kein Brot mehr zum Frühstück gab.

Schon beim Verlassen der Schlucht begegneten uns zahlreiche Touristen, die mit Bussen dorthin chauffiert wurden. Beeindruckend waren die spektakulären Felsformationen, die die Natur im Laufe der Zeit geschaffen hat. Auch von oben hatten man eine überwältigende Aussicht auf diese einzigartige Landschaft.