In Klausenburg bei Istvan

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Mittlerweile bin ich in Cluj-Napoca (Klausenburg) in Transsylvanien. Die vergangenen Tage waren hart, vor Allem durch das Wetter. Es war für die Jahreszeit außergewöhnlich extrem kalt. Neuschnee in den Bergen.
Dazu zehrten die langen Anstiege und die lange Fahrt bis in die Dunkelheit an den Kräften, da es in den Bergen schwierig war, einen geeigneten Schlafplatz zu finden. Bei Horea wechselte die Asphaltstraße zu einer einigermaßen guten Schotterstraße, die sich zwischen Nadelbaumwäldern bis auf 1300m hoch schlängelte. In den Bergen wird viel Holz geschlagen und zu Latten verarbeitet. Es roch überall nach frischem Kiefernholz.

Nachdem es in der Nacht nochmals länger und ergiebig geregnet hatte, verzogen sich am Tage ganz allmählich die Wolken. In Marisel werden auffällig viele Pensionen gebaut. Die Stromleitungen wurden vor einigen Jahren mit Unterstützung der Europäischen Union erneuert, so eine Hinweistafel. Aber die Straße und übrige Infrastruktur waren noch im desolaten Zustand. Ich fragte mich, welcher Tourist sich hierhin auf 1300m Höhe verirren sollte. Hier gibt es doch nichts, keine Skipiste, keine touristische Anziehungskraft.

Westlich von Cluj befinden sich mehrere Hydrokraftwerke. Ein Blick von einer Staumauer:

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