Spontane Einladung zu einer Suppe


Von Turda folgte ich der Nationalstraße via Aiud (Strassburg) und Alba Iulia (Karlsburg), wo ein Treffen mit Istvan und Adrian leider nicht mehr zu Stande kam. Aber wegen dem ziemlich starken LKW-Verkehr wich ich danach auf Nebenstraßen aus.


Unterwegs lernte ich die Familie Müller kennen, die vor 20 Jahren von Rumänien nach Regensburg ausgewandert waren. Sie machten gerade Urlaub in ihrer Heimat und waren zu Besuch bei Bekannten. Spontan wurde ich zu einer Suppe eingeladen und bekam Einiges über die aktuelle Situation in Rumänien zu hören, die nicht besonders positiv ist. Im Verlauf meiner Tour sollte ich so Manches davon selber sehen. Mehr dazu im gesonderten Artikel.
Nach der Stärkung setzte ich meine Fahrt nach Sibiu fort, da ich wegen dem verabredeten Interviewtermin mit der Hermannstädter Zeitung noch unbedingt an diesem Tag in Sibiu (Hermannstadt) ankommen musste. Ich kämpfte mich über die steilen Hügel. Zudem zogen am Nachmittag Schauer und Gewitter auf, von denen ich glücklicherweise nur gestreift wurde. Der Verkehr auf der Nationalstraße war unerträglich. Ich bog dann bei Apoldu de Sus auf eine Nebenstrecke ab. Die Schotterpiste führte mich durch kleine Bauerndörfer, so wie dieses:

Zum Glück konnte ich mich zwischendurch an einem Müllwagen festhalten und den sehr steilen Anstieg hochziehen lassen. Da ich nicht zur Nationalstraße zurück wollte, bog ich laut Karte auf ein kleine Straße ab. Diese wurde immer schmäler und unwegsamer. Selbst ein Traktor wäre da nicht mehr durchgekommen. Nachdem ich durch den Trampelpfad durchgekommen bin, befand ich mich wieder in einem kleinen Dorf. Leider verlor ich am Hinterrad langsam etwas Luft. So kurz vor Sibiu (Hermannstadt) wollte ich den Schlauch nicht wechseln, also pumpte ich immer wieder nach.
Mit Mühe erreichte ich erst am späten Abend die Stadt Sibiu (Hermannstadt).
Sprache
dezh-CNnlenfritrues