Czernowitz, das Zentrum der Bukowina

Nachdem ich mit einer kurzen Wartezeit an der Grenze weiter nach Norden gefahren bin, erreichte ich die Stadt Czernowitz, das Zentrum der Bukowina, eine Region aus dem Kaiserreich Österreich-Ungarn. Das Stadtzentrum ist geprägt durch Bauten aus dem Klassizismus und alten Kopfsteinpflasterstraßen, dazwischen groß angelegte Plätze und Parks.
Dazu gab es für mich an diesem Wochenende ein reichhaltiges Kulturprogramm:
- Bikeday mit zahlreichen Interviews
- Gutes Essen
- Ehrung der Abiturienten auf dem Theaterplatz
- Besuch des jüdischen Hauses


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Zwischenstopp in Bar

Von Czernowitz fuhr ich immer weiter nach Norden mit dem Ziel in Richtung Kiew, vorbei an sehenswürdigen Burgen und Festungen sowie durch eine landwirtschaftlich geprägte Landschaft. Im Süden überwiegt der Obstanbau, weiter nördlich sind es Getreidefelder.
In Yarmolyntsi fand zum Ende des Schuljahres ein Schulfest statt, bei dem die Kinder Tanz- und Gesangsaufführungen (siehe Video) zeigten. Manche Stücke wirkten recht professionell.

In Bar musste ich einen Zwischenstopp einlegen, da mein linker Fuß durch Stiche durch Kriebelmücken angeschwollen war. Vor der Bibliothek lernte ich Volker kennen, ein ehemaliger Bauunternehmer, der jetzt das Rentnerdasein genießt und in Bar zusammen mit seiner ukrainischen Partnerin lebt. Ich durfte bei ihm übernachten und lernte einiges über die Situation und das Leben in der Ukraine.

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Der erwartete Durchhänger

Etwas unmotiviert spulte ich die Kilometer nach Kiew ab. Es waren Kleinigkeiten, die mir die Lust am Reisen nahmen. Morgens musste ich meine Taschen von einem Ameisenhaufen befreien. Mein Tretlager schien sich zu lösen, jedenfalls hörte ich immer wieder ein Knacken, was zunehmend nervte. Landschaftlich war die Gegend nicht besonders reizvoll.
Stellenweise war die Strecke mühselig. Neben Schotter- und Erdpisten musste ich abschnittsweise über uraltem Kopfsteinpflaster fahren. Zwischen Mokhnachka und Fastiv verlief die Straße im Zickzack wie im Irrgarten, nur langsam kam ich Kiew näher. Die Hitze an den Tagen tat noch sein Übriges, dass das Radfahren mehr zur Quälerei wurde, als dass es Spaß machte. Dazu musste ich bei dem butterweichen Asphalt aufpassen, dass ich nicht in die zahlreichen Bitumenpfützen geriet.

Einzig positiv waren die herzlichen Begegnungen mit dem Menschen, wie beispielsweise die Marktfrauen in Andrushivka, die mir sogar eine Flasche Kwas und eine Wurst als Geschenk mitgaben.

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Die Tour nach Tschernobyl

Am Freitag nahm ich an einer Tour nach Tschernobyl ins Sperrgebiet bis zum zerstörten Kernkraftwerk teil.

Die Geschichte der Katastrophe kann man in Wikipedia nachlesen.

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Die Tage in Kiew

Die Tage in Kiew verbrachte ich bei Felix und Vincent, die ich in Czernowitz kennen gelernt hatte. Die Beiden absolvieren ein freiwilliges, soziales Jahr in der ukrainischen Hauptstadt.
Neben der Tschernobyl-Tour besichtigte ich außerdem ein paar Sehenswürdigkeiten der Stadt:
  • Andrewskis Pusk, die älteste Straße von Kiew
  • Andrewskis Kirche
  • Sophienkathedrale
  • Platz der Unabhängigkeit, auch kurz Maidan genannt
  • der Fluss Dnjepr

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Von Dnjepropetrowsk nach Melitopol

Von Kiew fuhr ich mit dem Nachtzug nach Dnjepropetrowsk. Die Industriestadt hat nicht viel zu bieten. Die alte Tram holpert im Schritttempo über die kaputten Schienen. Plattenbauten prägen das triste Stadtbild. Passend dazu war das Wetter: kühl und stark bewölkt mit etwas Regen.

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